25 min
Choreografie: | Jonna Huttunen |
Tanz: | Jessica Öller | Vanessa Janatuinen | Kaisa Nurmio | Inka Hirva | Oona Moilanen | Kristiina Österholm |
Musik: | Cirque du Soleil | Tom Waits | Ani DiFranco |

Foto: Kari Kuukka
November: der elfte Monat des Jahres. Gleiche Menge von Stunden, Minuten, Sekunden wie im Sommer, nur ganz anders fühlt es sich an. Man sehnt sich, wonach, weiß man nicht. Voll von grundlosem Warten und leeren Erwartungen. November ist: Ein Ergründen menschlichen Daseins; die uns umgebende Sinnlosigkeit und Chaos, in denen das menschliche Wesen beständig um sein Leben kämpft. Dieses Stück befasst sich mit den unterschiedlichsten Formen des Abschieds, mit fast rituellen Mitteln. Abschied von Menschen, Abschied von Orten, Abschied von gelebten Augenblicken, und letztendlich Abschied von der Existenz an sich. Eine lyrische Erzählung von gestohlenen Seelen und innerer Kraft.
Geboren 1973, in Lappeenranta/Finnland. Nach dem zweijährigen Studium an der finnischen Theaterhochschule (TeaK) ging sie nach Berlin, um dort den Diplom-Abschluss als Choreografin an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« absolvieren zu können. Schon während des Studiums arbeitete sie als freischaffende Choreografin in Berlin. 1999 übernahm sie die künstlerische Leitung des Leipziger Tanztheaters, wo sie sechs abendfüllende Produktionen (u.a. SiSu, Ort des Anderen, Gelb…) sowie einige kleinere Stücke inszenierte. Im Jahr 2003 ging sie zurück in ihre Heimatstadt Helsinki. Seit 2004 arbeitet sie an der DCA Dance School als Direktorin, Pädagogin sowie Choreografin.