Tanzplan Deutschland

... es führt durch das Gespräch: Irina Pauls

Auf Kampnagel Hamburg entstand im Zuge des Tanzplan Hamburg ein Zentrum für Choreografieentwicklung und -vermittlung und die fabrik Potsdam, das Internationale Zentrum für Tanz- und Bewegungskunst, begründete im Rahmen des Tanzplan Potsdam ein »Artists-in-Residence-Programm«. In einer offenen Gesprächsrunde berichten die Leiter der Programme von ganz persönlichen Erfahrungen bei der Umsetzung des »Tanzplan Deutschland«.

Im Gespräch:
Sven Till | Sabine Chwalisz (Leiter fabrik Potsdam) und Kerstin Evert (Leiterin K3-Zentrum für Choreografie/Tanzplan Hamburg)

Kerstin Evert

Dr. Kerstin Evert studierte Theaterwissenschaften in Gießen und promovierte über den
zeitgenössischen Tanz. Die gebürtige Bielefelderin arbeitete als Dramaturgin u.a. am Tanztheater der Komischen Oper in Berlin. Nach einem Forschungsstipendium des DAAD in London und New York, unterrichtete Kerstin Evert u. a. an den Universitäten Berlin, Hamburg und Gießen. 2001 erhielt sie den Preis des Medienforums München im Rahmen des Internet-Theater-Wettbewerbs »Webscene 2001« für das Konzept »Fluchten. Ein Internet Roadmovie«. Seit 2002 ist die 34jährige Dramaturgin auf Kampnagel für internationale Tanz- und Theaterproduktionen zuständig. Seit 2006 ist sie Leiterin des »K3-Zentrum für Choreografie/Tanzplan Hamburg«.

Sven Till

Sven Till ist seit 1990 Teil der künstlerischen Leitung der fabrik Potsdam und war als Produzent, Tänzer und Choreograf an zahlreichen Produktionen beteiligt.

Sabine Chwalisz

Sie ist seit 1992 Teil der künstlerischen Leitung der fabrik Potsdam. Sie leitet dort u.a. das »Artist in Residenz Programm«.