Mit zehn Tänzerinnen der Company geht Choreografin Canan Erek in dieser Inszenierung der Ambivalenz des Scheiterns nach. Scheitern als Chance, Scheitern als das Zerbrechen von Lebenskonzepten, Scheitern als Lernprozess oder einfach nur heiteres Scheitern? Vieles liegt nach ihrer Auffassung im Auge des Betrachters. | „Wenn für mich ein bestimmtes Vorhaben einen glücklichen Ausgang findet, heißt das noch lange nicht, dass Außenstehende dies genauso sehen müssen. Des Einen Erfolg ist vielleicht schon des Anderen Misserfolg und umgekehrt.“ (Canan Erek) Diese Aspekte bewegen die gebürtige Istanbulerin, die in Essen und Berlin Bühnentanz und Choreografie studierte, zur Auseinandersetzung mit dem Thema: „Zielstrebigkeit und Flexibilität gelten heute als Schlagworte des modernen Menschen. Egal wie unterschiedlich sie auch auf den ersten Blick erscheinen mögen, durch das Scheitern sind beide eng miteinander verbunden.“ |
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MITWIRKENDE Choreografie: Canan Erek | DANK Die Produktion wurde gefördert durch: |
Foto: Stefan Hoyer, punctum