Drei Tänzer und sechs Tänzerinnen suchen frei nach der Romanvorlage „Gelb“ (2001) von Jeff Noon den „ultimativen“ Kick im Leben. Im Stück gleiten die Figuren in Traumrealitäten, symbolisch dargestellt durch das Essen von bunten Federn. Hier leben sie ihre Sehnsüchte und Verzweiflung aus. Jeder Traum hat dabei eine Farbe. Stirbt man in einem gelben Traum, dann stirbt man im realen Leben. | In einer freien tänzerischen Form entstand unter der Choreografie von Jonna Huttunen nach und nach ein Panorama menschlicher Sehnsüchte und Abhängigkeiten. Abgerissene Dialoge und fragmentartige Geschichten bilden in diesem „ersten Teil einer Trilogie über Träume“ ein Geflecht, das die Umrisse unserer heutigen Zeit und Gesellschaft erahnen lassen – einer Welt, die vom fortwährenden Verlust an Tiefe und Gefühlen geprägt ist. |
| |
MITWIRKENDE | |
Choreografie: Jonna Huttunen |
|
Foto: Stefan Hoyer, punctum