Im Mittelpunkt von „LTT 24“ (2005) steht die Auseinandersetzung mit der scheinbar unergründlichen Maschinerie der Medien.
Die neun TänzerInnen der Company sind an diesem Abend selbst Teil des Medienapparates. „LTT 24“ steht für die 24-stündige Verfügbarkeit, Sendebereitschaft und Informationsvermittlung, wie sie heute im Fernsehen, Internet oder eben auf der Bühne abrufbar ist.

„Braucht der Mensch die Medien zum Leben? Welche Informationen kann der Mensch, wie verarbeiten?“ Diese Fragen sind Grundlage für Canan Ereks Produktion, in der sie die schnelllebige Medienwelt beschreibt, hinterfragt und verzerrt. Erek findet eine Übersetzung für das Auge der Kamera und lenkt den Blick der Beobachtenden. Die assoziativen Bilder der Choreografin finden ihr Pendant in der Musik. Die akustische Dimension der Medien wird demontiert, um neue elektronische Klänge zu erzeugen.

 

MITWIRKENDE

Choreografie/Regie: Canan Erek
Dramaturgie: Viktoria Göke
Musik/Komposition: Christian Messer
Set- und Lichtdesign: Rocc
Kostüme: Eberhard v. Knobloch

Die Produktion wurde gefördert durch: den Fonds Darstellende Künste e.V., d ie Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, die Sparkasse Leipzig, das Kulturamt der Stadt Leipzig.

Fotos

Foto oben: Olaf Martens
Fotos rechts: Stefan Hoyer, punctum

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