„Schlafstadt“ (2002) wirft einen kurzen aber intensiven Blick auf das Großstadtleben einer Familie. Ort des Geschehens ist die Dreiraumwohnung einer sozialistischen Plattenbausiedlung. Drei Generationen treffen zusammen und werden in Paar- und Gruppensituationen vorgestellt. Die Rituale des Alltags werden dabei verfremdet, ironisiert und überzeichnet. | Die Choreografin Jonna Huttunen führte im Vorfeld eine Interviewserie mit Menschen in ihr fremden Wohnsituationen durch. „Neugier als auch das Bedürfnis, andere Lebensverhältnisse kennen zu lernen, haben mich dazu bewogen“, beschreibt sie den Ausgangspunkt ihrer choreografischen Arbeit. Daraus reifte eine Familiengeschichte mit dem Effekt, dass der Zuschauer auch eigene Verhaltensmuster wiedererkennen kann. |
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MITWIRKENDE | |
Choreografie: Jonna Huttunen |
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Fotos: Stefan Hoyer, punctum