Die eigenständige Kunstform „Tanztheater“ entstand Mitte der 60er Jahre. Ursprünglich hierfür war der Wunsch und Drang einiger junger Choreografen, die Grenzen der bestehenden künstlerischen Formen Ballett, Ausdruckstanz, Theater, gesprochenes Wort und Choreografie zu überschreiten.

Sowohl in Ausdrucksvielfalt, dem szenischen Aufbau, der musikalischen Begleitung und allen anderen Werkzeugen versteht sich das Tanztheater als offen. Die Bilderwelten sind geprägt von Assoziationen, Collagen, Alltagsfragmenten und psychischen Momentaufnahmen. Einzig der Körper dient als Ausdrucksmittel der Persönlichkeit des Tanzenden.

Foto: Stefan Hoyer, punctum

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