Alessio Trevisani

Seit 2010 leitet der Tänzer, Choreograf und Tanzpädagoge Alessio Trevisani die Company des Leipziger Tanztheaters. Im Jahr 2012 übernahm er außerdem die künstlerische Leitung von !mehrTANZ.

Biografisches

Am IALS (Institut für Bühnentanz, Gesangs-, Musik- und Schauspielausbildung) in Rom absolvierte Alessio Trevisani seine Tanzausbildung. Seit 1993 lebt der gebürtige Italiener in Berlin. Dort war er u. a. für die Tanzfabrik und die JC Dance Moving Worlds Company von Jacalyn Carley tätig. Wichtige persönliche und künstlerische Erfahrungen sammelte er während der Arbeit mit dem Komponisten Karlheinz Stockhausen für die Oper Leipzig.

In Europa ist Trevisani seit 1998 als Choreograf und Instant-Performer tätig. Ein 10-monatiger Arbeitsaufenthalt in New York im Jahr 2005 und die damit verbundene Assistenztätigkeit bei der Choreografin Rosanne Spradlin sowie Workshops bei der Trisha Brown Dance Company prägten maßgeblich sein künstlerisches Schaffen und Wirken als Tänzer und Choreograf.

Trevisani erhielt 2002 im Rahmen der euro-scene Leipzig beim Wettbewerb „Das beste Tanzsolo“ den 3. Preis. Seine Arbeit als Choreograf führte ihn 2007 gemeinsam mit dem TanzPlanDresden und dem Projekt „Restricted Space“ an die Palucca Hochschule für Tanz in Dresden. Seit 2007 unterrichtet er zeitgenössischen Tanz und arbeitet am Thikwa Theater Berlin als Choreograf und Regisseur.

Im Oktober 2010 nahm er seine Arbeit am Leipziger Tanztheaters auf – als künstlerischer Leiter der Company und später auch des Bereichs !mehrTANZ.

Arbeitsweise

Neben dem künstlerischen Anspruch seiner Arbeit am Leipziger Tanztheater möchte Alessio Trevisani mit jedem/r Tänzer/in eine klare Position, ein wiedererkennbares Bühnenprofil entwickeln und in die Stücke sowie deren Figuren tragen. Bilderreiche, intensive und sinnliche Choreografien sind Markenzeichen von Trevisani.

Choreografien/Produktionen (Auszug)

1916 onenineonesix (2016), meta morphosis (2015), Stop Making Sense (2014), Kalte Jahreszeit (2013), PERTANZFORM (2011), Stabat Mater (2010), Engelspuren (2007), Celebrating Life (2004), Fisch II (2002)