Interlude Inn

Tanztheaterstück von Clara Sjölin mit der Juniorcompany der Älteren (14-18 Jahre)

Die Reisenden erreichen ihren temporären Aufenthaltsort: Interlude Inn. Ein Ort des Übergangs zwischen Aufbruch und Ankunft. Ein Rastplatz für Wandernde, an dem sie suchend umherirren, ständig unterwegs, ohne je wirklich anzukommen. Das Vertraute liegt bereits hinter ihnen, das Kommende bleibt aber noch ungewiss. An diesem Ort der Schwelle werden Entscheidungen spürbar, ebenso wie die vielen Wege, die nicht eingeschlagen wurden. Hier bewegen sich Menschen aus unterschiedlichen Lebensrealitäten, öffnen unzählige Türen, lassen los und halten wieder fest, zwischen Paralyse und Euphorie – vereint im Versuch, durch diesen schwebenden Zustand zu navigieren.

Die 40 Tänzer:innen führen das Publikum durch eine Welt aus Schatten und Unwirklichkeit. Traum trifft auf Nostalgie, indem sie die Schwelle zwischen dem Kindsein und dem Erwachsenwerden verkörpern, indem sie in der Luft hängen, sich versuchen zu orientieren, an den anderen, aber auch an einer abstrakten, großen Freiheit.

Interlude Inn wird zu einem Ort, an dem die Angst vor Veränderung überwunden werden muss, um Raum zu schaffen für das, was noch werden kann.

Premiere
26. Juni 2026, 19:30 Uhr (Doppenvorstellung mit reinpflanzlich)

Weitere Aufführungen
27. Juni 2026, 19:30 Uhr (Doppelvorstellung mit MENSCHINE)
28. Juni 2026, 14:00 Uhr (Doppelvorstellung mit MENSCHINE)
28. Juni 2026, 18:30 Uhr (Doppenvorstellung mit reinpflanzlich)

Ort: Schauspiel Leipzig, Bosestr. 1, 04109 Leipzig

Karten
Tickets werden über das Schauspiel Leipzig erhältlich sein.

Idee/Konzept/Choreografie Clara Sjölin
Dramaturgie Tessa Theisen
Kostüme Gallanegra
Musikbearbeitung Camilla Isola
Musik David Borden, Alberto Baldan Bembo, Biosphere, Flora Yin-Wong, Hildegard Knef, The Caretaker, Valentina Magaletti, Tomaga, Anthony Linell
Ton / Licht Schauspiel Leipzig
Tanz Juniorcompany der Älteren des Leipziger Tanztheaters (14-18 Jahre)
Produktion Leipziger Tanztheater e.V.

Foto Header: Nora Frohmann, Michelle Berger